Hannover Messe heißt die Delegation von TianAn Cyber Park Group willkommen

Die diesjährige Hannover Messe fand vom 23. April bis 27. April statt. Mit dem Leitthema "Integrated Industry - Connect & Collaborate" konzentrierte sie sich dieses Jahr auf die weitere Integration und Zusammenarbeit von Mensch, Maschine und Informationstechnologie, was die Entwicklungsrichtung der durch Industrie 4.0 beschriebenen zukünftigen Fabriken beschreibt. Die weltweit agierenden Unternehmen und Technologie-Giganten haben ihre "geheimen Waffen" zur Messe mitgebracht, um an die Spitze der zukünftigen Technologie-Pyramide der "Industrie 4.0" zu gelangen.

Um das Verständnis chinesischer Unternehmen auf dem Gebiet der Industrie 4.0 zu vertiefen und den Austausch mit international fortgeschrittenen Unternehmen zu stärken, hat der Verein Deutsch-Chinesische Allianz für Industrie 4.0 e.V. (DCAI 4.0) gemeinsam mit dem Modern Business Development Research Center (MBDRC) eine 16-köpfige hochrangige Delegation aus der TianAn Cyber Park Group Co., Ltd. (TACP), ein Seniormitglied von DCAI 4.0, organisiert (Mitorganisator war auch Dr. Jian WU, Vorsitzender des Kauf- und Akquisitionsausschusses von DCAI 4.0). Die Delegation besuchte sowohl Deutschland als auch Frankreich.

Am 26. April kam die Delegation unter der Begleitung von Frau Dawei WANG, stellvertretende Vorsitzende des Exekutivkomitees von DCAI 4.0 und Direktorin von MBDRC, in Hannover an. Zusammen mit zwei Senior Consultants von DCAI 4.0 haben die Delegationsmitglieder die Ausstellerstände renommierter Unternehmen und Forschungsinstitute besucht, darunter das deutsche Fraunhofer-Institut, Itelligence AG, SAP SE, FORCAM GmbH, TRUMPF Gruppe, KUKA AG, Siemens AG, Haier, Huawei und andere namhafte deutsche und chinesische Unternehmen. Die Vertreter auf den Ständen arrangierten detaillierte Produkt-, Markt- und Brancheneinführungen und boten die Möglichkeit zu persönlichen Gesprächen mit den Delegationsmitgliedern, was den Grundstein für eine zukünftige intensive Zusammenarbeit legt. Die Unternehmensvertreter betonten den aktuellen Stand und die Chance der Industrie 4.0 und zeigten den chinesischen Delegationsmitgliedern Industrie 4.0-Lösungen im Bereich von intelligenten Fabriken, intelligenter Fertigung, Unternehmenssoftware und industriellen B2B-Plattformen.

Die erste Station war der führende Experte für intelligente Fertigungslösungen im globalen, mittelständischen Markt - die Itelligence AG, ein Senior-Mitgliede von DCAI 4.0. Herr Müller stellte eine Gesamteinführung von Itelligence dar. Durch das spezifische Produktionslinienmodell lernten die Mitglieder gründlich kennen, wie die Itelligence AG Unternehmen integrierte Lösungen für Produktion, Logistik und Geräteüberwachung durch IoT-Kommunikationstechnologie zur Verfügung stellt.

Als Industrie 4.0-Softwareanbieter stellte die FORCAM GmbH, ein weiteres hochrangiges Mitglied von DCAI 4.0, den Besuchern ihre fortschrittlichen Softwareprodukte vor. Herr Michel vermittelte den Besuchern die leistungsfähige Funktion von Industrie 4.0-Software für die Integration von Unternehmensressourcen und die Steigerung der Produktivität. Anschließend kam die Delegation zur SAP Group, einem weltweit berühmten ERP-Softwareanbieter. Der Mitarbeiter präsentierte den gesamten Rahmen der Business-Analyse-Lösungen des Unternehmens und die Aktivitäten von SAP auf dem chinesischen Markt, insbesondere das neu eingeführte Leonardo-System für die digitale, intelligente Produktionsgesamtlösung basierend auf einer Cloud-Service-Plattform.

Am Stand des Fraunhofer-Instituts erläuterten zwei Berater von DCAI 4.0 den innovativen Mechanismus für Forschung und Entwicklung des Instituts und die Funktionsweise der halbstaatlichen finanziellen Förderung. Die enge Partnerschaft zwischen dem Fraunhofer-Institut und dem DCAI 4.0 sowie dem Sino-German Micro-Nano Manufacturing Innovation Center wurde vorgestellt.

Als einer der führenden chinesischen Unternehmen stellte Haier die weltweit erste industrielle Internetplattform COSMOPlat mit unabhängigen Rechten an geistigem Eigentum vor, bei der die Anwender am gesamten Prozess teilnehmen können. Durch das intelligente System können Unternehmen und Benutzer das Design und die Entwicklung von Produkten gemeinsam vervollständigen. Somit lassen sich individuelle Bedürfnisse der Benutzer erfüllen. Hiermit wurde die erste Implementierung einer künstlichen Intelligenz in der Fertigungsindustrie realisiert. Auf dem Stand wurde eine Demonstrationslinie für künstliche Intelligenz aufgebaut, die insgesamt 15 Arten von künstlicher Intelligenz, wie z.B. Gesichtserkennung, visuelle Erkennung und Sicherheitsschutz, verwendet, was die Integration von künstlicher Intelligenz und intelligenter Fertigung demonstrierte.

Am Stand von Huawei bekam die Delegation eine Einführung zur Serviceplattform "Internet der Dinge" für Automobile und erlebte hautnah die Vernetzung von Huawei Fahrzeugen auf Basis eines Fahrzeuges der französischen Peugeot/Citroën Gruppe. Außerdem konnten die Mitglieder  sehen, wie sich eine glatte Kugel auf einem instabilen Tablett bewegte: Sobald sich die Kugel von der Mitte des Tabletts bewegte, passte das Tablett unter der Steuerung eines Roboters sofort seine Position an und brachte den Ball wieder in die Mitte des Tabletts zurück. Solch feines und sensibles Handeln kann durch Menschen nicht realisiert werden. Der Roboter schafft es jedoch, indem die Zeitverzögerungen aufgrund der 5G-Highspeed-Übertragungstechnologie von Huawei maximal eliminiert werden.

Die letzte Station des Besuchs war die KUKA AG. In diesem Jahr ist der 120. Jahrestag der Gründung der Firma. KUKA stellte ein Technologiefest zum Thema "Industrial Intelligence 4.0 - Beyond Automation" mit dem Fokus auf fortschrittliche Automatisierung und intelligente professionelle Technologien vor. Herr Liang, Vertreter des Unternehmens, erläuterte den Mitgliedern die Thematik von Kollaborationsrobotern, intelligenten Maschinen, Logistik und Cloud-Konnektivität, sodass die Besucher ein tiefes Verständnis über künstliche Intelligenz, tiefes Lernen und Cloud-Big-Data-Analyse erworben haben.

Durch diesen Ausstellungsbesuch rücken Unternehmer aus China und Deutschland näher zusammen. Die Delegationsmitglieder waren beeindruckt von dem Potenzial des intelligenten Marktes und zahlreichen weltweit führenden High-Tech-Unternehmen. Der Verein Deutsch-Chinesische Allianz für Industrie 4.0 e.V. wünscht sich sehr, die Zusammenarbeit mit deutschen und chinesischen Unternehmen in Zukunft weiter zu vertiefen und gemeinsam die inhaltlichen Ergebnisse der Industrie-4.0-Lösung umzusetzen, sodass intelligente Automatisierung den Unternehmen neue Vitalität und Chancen bringen wird.