Chinesisch-Deutsche Industrie 4.0 Matchmaking Konferenz auf der Hannover Messe 2018

Vom 24. bis 27. April fand die Industriemesse 2018 in Hannover statt. Fast 5000 Aussteller aus 75 Ländern präsentierten innovative Produkte aus den Bereichen Selbstlernroboter, Künstliche Intelligenz und Elektrofahrzeuge und zeigten die neuesten Entwicklungen in den Bereichen Digitalisierung sowie Vernetzung des Produktionsprozesses. Die Richtung ist klar: Weiterentwicklung von Industrie 4.0.

Um den intensiven Austausch und die Kooperation zwischen chinesischen und deutschen Unternehmen im Bereich Industrie 4.0 zu fördern, veranstalteten der Verein  Deutsch-Chinesische Allianz für Industrie 4.0 e.V. (DCAI 4.0) und der Bundesverband für Wirtschaftsförderung und Außenwirtschaft (BWA) am 24. April gemeinsam die "2018 Chinesisch-Deutsche Industrie 4.0 Matchmaking Konferenz und den Ausstellungsbesuch zum gemeinsamen Austausch". Die Delegation der Matchmaking Konferenz bestand aus 25 Unternehmern bzw. Unternehmensvertretern aus Deutschland und China. Besucht wurden das Fraunhofer Institut, Phoenix Contact, FORCAM, Haier Intelligent Platform und SAP. Deutsche Unternehmen haben der Besuchsdelegation dargelegt, dass sie der engen Zusammenarbeit zwischen chinesischen und deutschen Unternehmen im Bereich Industrie 4.0 einen hohen Stellenwert beimessen.

Die Besuchergruppe wurde persönlich empfangen von nachfolgenden Ausstellern:

- Fraunhofer-Institut,

- Präsidenten der Phoenix Contact Group Frank Stuehrenberg  

- Vizepräsidenten des China-Bereichs von Phoenix Contact, Pinsheng DU

- Vice President der SAP-Gruppe Andreas Hube,

- Leiter von Forcam Jürgen Vischer und dem Leiter der Logistikgruppe Schenker.

Durch die Besuche der einzelnen  Ausstellerstände weltweit agierender Unternehmen und Forschungseinrichtungen sowie Präsentationen von relevanten Business-Experten haben die Unternehmer viele neue Impulse gewonnen. Bei den Matchmaking- und Austauschbesuchen haben Experten den deutschen Advanced Industry 4.0-Unternehmenen den Status und die Möglichkeiten der deutsch-chinesischen Zusammenarbeit im Bereich Industrie 4.0 beleuchtet und Industrie 4.0-Lösungen für deutsche und chinesische Unternehmer aus den Bereichen Smart Factory, Smart Manufacturing, Unternehmenssoftware und industrielle B2B-Plattformen präsentiert.

Herr Qi LI, der stellvertretende Vorsitzende des Vorstands des Vereins DCAI 4.0, Herr Lind, Mitglied des Aufsichtsrats des Vereins DCAI 4.0, Herr Schumann, Vorsitzender des Executive Committee des Bundesverbandes für Wirtschaftsförderung und Außenwirtschaft sowie der Vizepräsident des Vereins DCAI 4.0, begrüßten die Besuchergruppe.

Herr Schumann, der Vorsitzender des Executive Committee des Bundesverbandes für Wirtschaftsförderung und Außenwirtschaft sowie Vizepräsident des Vereins DCAI 4.0, erläuterte in seiner Rede den Erfolg und die Zukunftsaussichten der deutschen Industrie 4.0 und stellte klar, dass die Kooperation mit dem Verein DCAI 4.0 einen erweiterten  Service für deutsche und chinesische Unternehmen gebracht hat. Daher werden beide Parteien in der Zukunft eine noch engere strategische Partnerschaft eingehen, um die vertiefte Zusammenarbeit im Bereich der Industrie 4.0 und anderer Bereiche zu stärken.

Die erste Station des Messerundganges war das Fraunhofer-Institut. Die Vertreterin des Fraunhofer-Instituts hat einen kognitiven Sensor für die Installation und intelligente Vernetzung vorgestellt. Danach  folgte der Besuch der Phoenix Contact Group. Der Präsident und die Mitarbeiter präsentierten intelligente Systeme aus verschiedenen Bereichen.

Forcam, Mitglied des Vereins DCAI 4.0, hat als Industrie-4.0-Software-Anbieter seine fortschrittliche Produkt-Software vorgestellt. Herr Vischer legte den Teilnehmern durch seine Präsentation die Vorteile der Industrie 4.0-Software dar. Das chinesische Unternehmen Haier hat eine intelligente Plattform für einen angeschlossenen Benutzer gezeigt. Experten wiesen darauf hin, dass dieses eng verbundene Nutzer- und Fertigungsmodell die zukünftige Richtung von Industrie 4.0 aufweist. Auf dem Ausstellungsgelände richtete Haier eine Demonstrationslinie für eine physische Kühlschrankfabrik ein. Herr Michael Schumann, Vorsitzender des BWA-Exekutivkomitees und stellvertretender Vorsitzender des Vereins DCAI 4.0, hat mit Hilfe der Software von Haier einen Kühlschrank angefertigt. Innerhalb weniger Minuten kam ein Miniaturmodell eines Kühlschranks mit Schumanns persönlicher Unterschrift heraus. Der Herstellungsprozess von Schumanns exklusivem Xin Kitchen Refrigerator war  durch die COSMO PLATI Mass Customization-Lösung von Haier möglich.

Der Aussteller SAP stellte das Unternehmensinformationssystem und die von Sensoren, Automatisierungsgeräten usw. gesammelten Daten vor.  Daten werden in einer Cloud gesammelt und zur Analyse  von Entscheidungshilfen für die effiziente Produktion des Unternehmens herangezogen.

Im Anschluss versammelten sich die Delegationsmitglieder in der Ausstellungshalle des bekannten deutschen Logistikunternehmens Schenker,diskutierten über den Ausstellungsbesuch und vertieften die Kommunikation. Alle Beteiligten waren der Meinung, dass der Rundgang deutsche und chinesische Unternehmen näher bringt und eine ideale Gelegenheit zu vertieften Gesprächen ist. Der Verein DCAI 4.0 verstärkt die deutsch-chinesische Zusammenarbeit und plant eine Reihe von Dienstleistungen für die Transformation und Modernisierung verschiedener Unternehmen in Deutschland und China, um gemeinsam wichtige Ergebnisse der Industrie 4.0-Lösungen zu erreichen.