Sino (Shenzhen) -- German (Munich) Innovations- und Kooperationsforum

Die chinesische Stadt Shenzhen stellt sich als Investitionsstandort für bilaterale Technologiekooperationen in München vor.

Am 09. November 2017 fand das „Sino (Shenzhen) — German (Munich) Innovations- und Kooperationsforum“ im Münchener Kempinski Hotel Vier Jahreszeiten statt. Bei dem Forum handelte es sich um eine deutsch-chinesische Kooperationsveranstaltung. Als Organisator und Coorganisator zeichneten sich verantwortlich die Wirtschafts-, Handels- und Informationskommission Shenzhen sowie die Deutsch-Chinesische Allianz für Industrie 4.0 e.V. (DCAI 4.0). Als chinesischer Veranstalter fungierte das Shenzhen Modern Business Development and Research Center. Auf deutscher Seite war Chinaforum Bayern e.V. als Kooperationspartner involviert.

An dem Forum in München nahmen einhundert Vertreter sowohl deutscher als auch chinesischer Firmen teil. In Form von Kurzvorträgen konnten sich diese über Themen, wie Status Quo der deutsch-chinesischen Zusammenarbeit auf dem Gebiet technologischer Innovationen sowie unterschiedliche Investitions- und Fördermöglichkeiten seitens der chinesischen Metropole Shenzhen informieren.

Neben dem Informationsaustausch zu Investitions- und Fördermöglichkeiten in den Standort Shenzhen stellte Herr Dr. ZHOU das „Shenzhen Sino-German Micro- & Nanomanufacturing Innovation Center“ als Erfolgsgeschichte einer bilateralen Technologiekooperation in Shenzhen vor. Als Vorsitzender des DCAI 4.0 übernimmt er gleichzeitig das Direktorium für das Innovation Center in Shenzhen. Als Ansprechpartner wird er künftig für Interessenten aus dem Mikro-/Nanobereich zur Verfügung stehen.

Prof. Dr. Ivo RANGELOW, Direktor des Instituts für Mikro- und Nano-Elektronik der Technischen Universität Illmenau, sprach über das Thema Nanoelektronik und wie diese Thematik anwendbar für die zukünftige Zusammenarbeit im Innovation Center Shenzhen gemacht werden kann.

Experten des Finanzsektors, wie Herr Dr. Jian WU und Herr Dr. Alexander HONRATH, berichteten über Risiken und Chancen der bilateralen Zusammenarbeit in technologischer Hinsicht. Dabei wurde auch Finanzaspekten, wie Investitionen und M&A, Wichtigkeit beigemessen.

Im Anschluss der Veranstaltung konnten die Teilnehmer bei einem Imbiss mit den Experten und den Vertretern der Stadt Shenzhen in Kontakt treten.


Foto 1: Bilaterale Kooperationsmöglichkeiten in Shenzhen, Herr Dr. Xiangqian ZHOU (DCAI 4.0)

Foto 2: Praxisbeispiel bilaterale Zusammenarbeit Technologieinnovation TEMICON, Herr Stefan Kaiser (Temicon GmbH)

Foto 3: Internationales Publikum

Foto 4: Sprecher und Vertreter der Organisationsverantwortlichen Sino (Shenzhen) - German (Munich) Innovations- und Kooperationsforum


Im Vorfeld des Forums in München besuchten das unter der Leitung von Herrn Xiaoqing HU stehende Shenzhener Wirtschafts-, Handels- und Informationskomitee sowie Vertreter chinesischer Unternehmen das Fraunhofer ICT-IMM in Mainz. Der Institutsdirektor Herr Prof. Dr. Michael MASKOS empfing die chinesische, vom DCAI 4.0 betreute und vom Vorstandsvorsitzenden des Vereins, Herrn Dr. ZHOU, begleitete Delegation zu einer Diskussionsrunde.

Im Gespräch stellte Prof. Dr. MASKOS sein Institut sowie Investitionsmechanismen zur Förderung der deutschen Forschungslandschaft vor. Auch fand ein intensiver Gedankenaustausch zum neugegründeten Sino-German Micro- & Nanomanufacturing Innovation Center statt. Im Gegenzug präsentierten die chinesischen Firmenvertreter ihre jeweiligen Firmenprofile sowie Entwicklungszustände. Es gebe großes Interesse an einer Zusammenarbeit innerhalb des Sino-German Micro- & Nanomanufacturing Innovation Center und technische sowie finanzielle Unterstützung würden zur Verfügung gestellt werden.

Nach dem Symposium besuchte die Delegation unter Leitung von Herrn Hang aus der Marketingabteilung des Instituts die Musterausstellungshalle, in der Technologien und Industrialisierungsprozesse von Mikro-/Nano-Chips für die schnelle Blutuntersuchung ausgestellt werden. Mit einer Geschwindigkeit von 100.000 Umdrehungen pro Minute stellt der Mikromotor ein musterhaftes Beispiel deutscher Präzisionsbearbeitungstechnologie dar.

Foto 5: Delegation aus Shenzhen